Suchtprävention für Schulen

Suchtprävention ist dann erfolgreich, wenn Sie früh und im Alltag ansetzt. Die Schulen spielen dabei eine zentrale Rolle. Angebote für die Volksschule und für die Sekundarstufe II.

Suchtprävention in der Volksschule

Suchtprävention ist eine pädagogische Aufgabe und Teil einer fächer- und stufenübergreifenden Gesundheitsförderung. Sie ist im Lehrplan der Volksschule verankert und unter den Bildungszielen der Legislaturperiode 2007-20011 der Bildungsdirektion aufgeführt. Sie trägt somit zur Qualitätsentwicklung der Schule bei und setzt auf verschiedenen Ebenen an: 

  • im Unterricht und im Schulalltag - in der Einübung von spezifischen Lebenskompetenzen wie Konfliktfähigkeit, Beziehungsfähigkeit etc. und dem Vermitteln von suchtpräventivem Wissen und Handeln,
  • in der Früherkennung von gefährdeten Schülerinnen und Schülern und mit adäquaten Interventionen gemäss einem schulhauseigenen Handlungsplan,
  • in einer klaren und konsequenten Haltung der gesamten Schule gegenüber Suchtmitteln und Suchtverhalten,
  • in der professionellen Zusammenarbeit mit Eltern, Schulsozialarbeit und Fachstellen aus der Jugendarbeit und Prävention.

Übersicht: Suchtprävention in der Volksschule

Unten stehende Graphik vermittelt einen Überblick, was schulische Suchtprävention umfasst. Mehr zu den einzelnen Bausteinen erfahren Sie auf der Webseite der
Fachstelle Suchtprävention Volksschule der PHZH

Angebote der Stellen für Suchtprävention

Die Angebote der Regionalen Stellen für Suchtprävention richten sich an das ganze Schulhaus, an Schulleitungen, Schulbehörden, Lehrerteams, einzelne Lehrpersonen, an Schülerinnen und Schüler und an alle weiteren an der Schule beteiligten Personen. Um sie zu nutzen, wenden Sie sich an die Stelle in Ihrer Region.

Das Angebot umfasst:

  • Beratung,
  • Projektangebote,
  • Materialien (siehe auch Materialien & Angebote)
  • Unterstützung in individuellen wie strukturellen Bereichen z.B. bei der Entwicklung eines schulhauseigenen Frühinterventionskonzeptes

Auch die Fachstelle Suchtprävention Volksschule bietet schulhausinterne Weiterbildungen an und ist bei Fragen zur schulischen Suchtprävention für Sie da.

Ebenfalls besteht das Angebot zur
Weiterbildung zur Kontaktlehrperson für Gesundheitsförderung und Prävention.

Suchtprävention an den Mittel- und Berufsfachschulen (Sek II)

Suchtprävention ist eine pädagogische Aufgabe und Teil einer fächerübergreifenden Gesundheitsförderung. Der Auftrag für die Schulen ist im Gesundheitsgesetz vom April 2007, im Regierungsratsbeschluss von 1993 und 1999 festgehalten und unter den Bildungszielen der Legislaturperiode 2007 -2011 der Bildungsdirektion aufgeführt.

In den Berufsfachschulen ist die Suchtprävention im Lehrplan Allgemeinbildender Unterricht (ABU) und z.T. in den Schullehrplänen verankert. Sie trägt somit zur Qualitätsentwicklung der Schule bei und setzt auf verschiedenen Ebenen an:

  • im Unterricht und im Schulalltag - in der Einübung von spezifischen Lebenskompetenzen wie Konfliktfähigkeit, Beziehungsfähigkeit etc. und dem Vermitteln von suchtpräventivem Wissen und Handeln.
  • in der Früherkennung von gefährdeten Schülerinnen und Schülern und mit adäquaten Interventionen gemäss einem schulhauseigenen Handlungsplan.
  • in einer klaren und konsequenten Haltung der gesamten Schule Suchtmitteln und Suchtverhalten gegenüber.
  • in der professionellen Zusammenarbeit mit Eltern, Lehrbetrieben (Berufsfachschulen) und Stellen aus der Jugendarbeit und Prävention.

Angebote der Fachstelle Suchtprävention Mittelschulen und Berufsbildung

Die Angebote richten sich an Schulleitungen, Kontaktlehrpersonen für Suchtprävention, Berufsbilderinnen und -bildner in den Betrieben und weitere Interessierte. Bei der Umsetzung in den Schulen wird die Fachstelle durch die regionalen Suchtpräventionstellen unterstützt.
Die Dienstleistungen der Fachstelle sind:

  • Weiterbildung für (Kontakt-) Lehrpersonen KLP (Zertifikatslehrgänge)
  • BerufsbildnerInnenkurse (vier Lektionen in den obligatorischen Kursen)
  • Projekte zur Suchtprävention: Entwicklung, fachliche und finanzielle Unterstützung der Mittel- und Berufsschulen
  • Informations- und Dokumentationsstelle (z.B. Unterrichtsmaterialien Sek II)
  • Beratung der Mittel- und Berufsfachschulen
  • Förderung der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Suchtpräventionsstellen

Weitere Informationen mit den Angeboten und konkreten Projekten auf der Website der
Fachstelle Suchtprävention Mittelschulen und Berufsbildung.

Letztmals aktualisiert: März 2009