Suchtprävention in den Gemeinden

Erfolgreiche Suchtprävention setzt im Alltag an, und damit auch in den Gemeinden, die unser Lebensumfeld wesentlich prägen. 

Ziele von Suchtprävention in Gemeinden

In der Gemeinde leben und arbeiten Menschen, dort verbringen sie ihren Alltag und ihre Freizeit. Hier können sich langfristig wichtige Schutzfaktoren entwickeln, die das Abgleiten in eine Sucht verhindern.

Die Gemeinde ist aber auch der Ort, wo Probleme auftauchen und sich Risiken manifestieren. Suchtprävention setzt deshalb vor Ort ein und orientiert sich an den Bedürfnissen der Bevölkerung. Erfolgsfaktoren für gelingende Präventionsarbeit sind

  • langfristige Ausrichtung,
  • Berücksichtigung politischer, geografischer, infrastruktureller und finanzieller Rahmenbedingungen
  • Einbezug von Schlüsselpersonen, welche ihre Gemeinde kennen: Brennpunkte, lokale Verflechtungen, massgebende Leute und Institutionen.

Wer kann Suchtprävention in der Gemeinde machen?

Angesprochen sind Stadt- und Gemeindebehörden, Verwaltungen, Jugendkommissionen, Arbeitsgruppen und alle engagierten Schlüsselpersonen einer Gemeinde (aus Politik, Sozialwesen, Jugendarbeit, Schule, Polizei, Gastronomie/Detailhandel, Kirche, Vereinen etc.)
Die Stellen für Suchtprävention unterstützen sie dabei.   

Angebote der Stellen für Suchtprävention

  • Bedarfserhebung mit Schlüsselpersonen der Gemeinde und Entwickeln von gemeindespezifischen Massnahmen für eine wirksame Prävention
  • Austausch- und Informationsveranstaltungen für Kontaktpersonen der Gemeinden
  • Unterstützung bei Projekten und Massnahmen zu den Themen Jugendschutz, Sucht im Alter etc.
  • Fachliche Beratung bei der Entwicklung einer Alkohol- oder Tabakpolitk auf Gemeindeebene
  • Unterstützung bei der Entwicklung von Strukturen zur Frühintervention und Begleitung von Projekten für Risikogruppen

Letztmals akutalisiert: März 2009