Tabak wird in verschiedenen Formen (Zigaretten, Pfeife, Zigarren...) geraucht.
Weiterführende Informationen
Selbsttests
www.feelok.ch
Feelok ist ein internetbasiertes Computerprogramm, das auf der Grundlage von wissenschaftlichen Kenntnissen entwickelt wurde. Nebst Alkohol, Cannabis und anderen Themen wird auch Rauchen behandelt.Präventionsangebote
Angebote für Schulen:
www.rauchfreieschule.ch
www.experiment-nichtrauchen.chAngebote für Schulen und andere:
www.zurismokefree.chBeratungsangebote
www.nichtmehrrauchen.ch
Nicht mehr rauchen, Gruppenkurse der Krebsliga Zürich
www.rauchstoppzentrum.ch
RauchstoppZentrum Zürich
www.fittoquit.rauchfreieschule.ch
Rauchstopp-Hilfen für Jugendliche
www.zurismokefree.ch
Weitere Angebote über die Homepage von Züri RauchfreiLinks zum Thema
www.at-schweiz.ch
Informationen, Zahlen und Fakten zum Rauchen/Nichtrauchen,
www.sfa-ispa.ch
Informationen über Suchtprävention in der Schweiz u.v.m
www.bravo.ch und www.rauchenschadet.ch
Kampagne des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), mit Zusatzinformationen.
www.who.int/tobacco
Website der Weltgesundheitsorganisation WHO
Inhalt / Wirkung
Tabakrauch enthält neben Kohlenmonoxyd und dem Hauptwirkstoff Nikotin auch Teer, der sich aus Tausenden von gesundheitsschädigenden chemischen Produkten zusammensetzt. Nikotin braucht nur ca. sieben Sekunden, bis es vom Mund ins Gehirn gelangt. Es putscht bei Müdigkeit auf und beruhigt bei kleinen Ängsten und Spannungen.
Risiken
Rauchen schadet der Gesundheit: Es kann Krebs, chronische Bronchitis, Herzinfarkte und Hirnschläge verursachen. Täglich sterben in der Schweiz 25 Menschen an den Folgen des Rauchens. Das sind mehr als alle Todesfälle durch Aids, harte Drogen, Alkohol, Verkehrsunfälle, Morde und Suizide zusammen.
Nikotin ist ein wirkungsvolles Nervengift, das körperlich und psychisch abhängig macht. Der kleine Genuss zwischendurch wird unmerklich zum gedankenlosen Reflex, zur Abhängigkeit. Für die meisten Konsument/innen ist es sehr schwierig, mit dem Rauchen aufzuhören oder auch nur den Konsum zu verringern.
Zu den gesundheitlichen Auswirkungen des Rauchens kommen Nebenwirkungen wie: Atem, Kleider, Haare und Finger riechen unangenehm, die Zähne verfärben sich gelblich, der Teint wird fahl, die körperliche Kondition nimmt ab etc. Zudem ist Rauchen teuer.
Vor allem Jugendliche rauchen den Tabak vermehrt auch durch eine Wasserpfeife. Manche glauben, die Schadstoffe würden durch das Wasser herausgefiltert. Wasserpfeifen sind aber nicht weniger schädlich als Zigarettenrauchen.
Zahlen und Fakten
- In der Schweiz bezeichnen sich 30% der 15- bis 74-Jährigen als Rauchende.
- Jede vierte jugendliche Person im Alter von 10 bis 17 Jahren hat im Kanton Zürich Erfahrung mit Rauchen.
- Rauchen ist die wichtigste einzelne Ursache für vorzeitige Todesfälle. Jährlich sterben in der Schweiz ca. 8'000 Menschen an den Folgen des Rauchens (3'500 an den Folgen des Alkoholkonsums und 200 an Drogen).
- Rauchen bedeutet ein 30fach höheres Risiko an den Atemwegsorganen zu erkranken.
- Rauchende haben ein 10-mal höheres Risiko an Lungenkrebs zu erkranken. Lungenkrebs ist in 80-90% der Fälle durch das Rauchen verursacht.
- Für Personen, die mit 15 Jahren zu Rauchen beginnen, besteht eine 50%ige Wahrscheinlichkeit, frühzeitig an den Folgen zu sterben.
- In der Schweiz sterben jährlich 200 Personen an den Folgen des intensiven Passivrauchens.
- 60% der rauchenden Personen möchten vom Tabak loskommen.
- Nikotin hat ein dem Heroin vergleichbares Abhängigkeitspotenzial.
Prävention
Zuständig für die Koordination der Tabakprävention im Kanton Zürich ist die Fachstelle für Tabakprävention «Züri Rauchfrei» www.zurismokefree.ch. Sie initiiert und koordiniert die Aktivitäten zum Thema Tabak unter den Stellen für Suchtprävention und macht Öffentlichkeits- und Informationsarbeit für die Bevölkerung zu den Themen «Rauchstopp» und «Passivrauchen». Sie berät Schulen, Institutionen, Vereine und Betriebe zum Thema «Rauchregelungen» und anderem mehr.
Prävention lohnt sich besonders in jungen Jahren, denn wenn Jugendliche mit 16/17 Jahren nicht rauchen, tun sie es mit grosser Wahrscheinlichkeit auch mit 20 Jahren nicht.
Letztmals aktualisiert: März 2009.
